Zamami-jima

Unser letzter Halt in Japan war die kleine Insel Zamami. In nur 50 Minuten war diese mit der Speed-Fähre „Queen Zamami“ von Naha aus zu erreichen. Im Vergleich zu den anderen Inseln war Zamami die kleinste Insel von allen. Allerdings gab es durch die Nähe zu Naha mehr Tagestouristen als bisher.

Es war mal wieder für fast die ganze Woche Wind vorhergesagt, aber leider gab es im Internet keinerlei Informationen über Kitespots und so beschlossen wir am nächsten Tag ein kleines Auto zu mieten, um die Insel auf der Suche nach Kitespots abzufahren. Da an den ersten beiden Tagen der Wind aus Norden kam, und die komplette Nordseite der Insel sehr felsig ist, wurden wir leider nicht fündig. Der Wind sollte jedoch in den folgenden Tagen drehen und so schauten wir auch schon mal welche Strände für die nächsten Tage infrage kommen würden. Außerdem konnten wir so die Insel ein bisschen kennenlernen.

Den nächsten Tag (immer noch Nordwind) gingen wir gemütlich an. Lesen und nichts tun bis wir uns am Nachmittag einen japanischen Twizzy (die konnte man bei uns im Hotel mieten) geschnappt haben und noch ein bisschen rumgefahren sind. Nun war auch das Wetter besser und wir konnten die Insel bei Sonnenschein begutachten. Wegen der guten Windprognosen und um noch ein bisschen mehr Zeit auf der kleinen Insel zu haben, hatten wir unseren Aufenthalt noch mal verlängert und nun auch zum dritten und letzten Mal den Flug nach Taipeh umgebucht. Am 07.04 planten wir Japan zu verlassen, aber bis dahin hatten wir noch ein paar Tage Zeit.

Am nächsten Morgen wurden wir von stetigem Ostwind begrüßt. Perfekt, um den vorher gescouteten „Ino Beach“ zu testen. Wieder im Auto unterwegs, ging es 30 Minuten an den Ost-Zipfel der Insel. Ein paradiesischer kleiner Strand, nur zu Fuß über einen Waldweg zu erreichen. Der Wind kam relativ Onshore, war aber nicht so stark wie erhofft. Um eine Stunde mit dem 12m Kite durch das kristallklare Wasser zu düsen hat es aber trotzdem gereicht.

Danach fuhren wir zum „Furuzamami Beach“ der eine südlichere Ausrichtung und somit Side-Onshore Wind hatte und wir konnten auch dort noch mal eine Stunde fahren. Beide Strände haben allerdings das Problem, dass der Strand zwar sehr lang, aber relativ schmal ist. So musste man beim Starten und Landen etwas aufpassen.

Da der „Furuzamami Beach“ zu Fuß nur 10 Minuten von unserem Hotel entfernt war, konnten wir die nächsten beiden Tage sogar hinlaufen. Beides Mal hatten wir guten Südost Wind und wir konnten den ganzen Tag Kitesurfen (9m und 12m Kite). Durch den Wind und den damit verbundenen Wellengang konnte die Speed-Fähre nicht fahren und es gab somit auch keine Tagestouristen und wir hatten fast den ganzen Strand für uns. Das Wasser war durch den Wind etwas wellig und der Wind zum Teil ganz schön böig, aber im Vergleich zu Maui war das ein Kinderspiel.

Total kaputt und zufrieden konnten wir dann am nächsten Tag mit der 10 Uhr Speed-Fähre zurück nach Naha fahren. Der letzte Tag in Japan war nun tatsächlich angebrochen und wir haben die Chance in Naha noch mal genutzt, um ein paar alltägliche Besorgungen zu machen und mal wieder zum Friseur zu gehen. Wieder im „Art Stay“ ließen wir den Abend mit Freibier im Hotel ausklingen und fuhren am nächsten Morgen um sechs Uhr mit der Bahn zum Flughafen.

Katha

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