Nach ein paar sehr entspannten Tagen im Norden Perus ging es für uns zurück nach Lima. Wir kamen mal wieder sehr spät im Hotel an, somit haben wir erst am nächsten Tag mit der Erkundung Limas gestartet.
Auf Grund der Demonstrationen im historischen Zentrum Limas am Plaza de Armas, haben wir uns dafür entschieden den Stadtteil nicht zu besuchen. Somit blieben uns zwei Tage um das Künstlerviertel Barranco und Miraflores zu besichtigen.
Wir sind also erst mal durch Miraflores geschlendert und dann einmal entlang der Küste von Miraflores nach Barranco gelaufen. Diverse Parks und Wege führen die komplette Küste entlang. Um ans Wasser zu kommen, musste man allerdings ca. 100 Hm bis zur Küste absteigen. Bis mittags war es unglaublich diesig und vom Meer aus hat der Nebel bis in die Stadt reingedrückt.
In Barranco angekommen, wurde es langsam etwas sonniger. Viele bunte Häuser und sehr viel Street-Art machen den Charme des Viertels aus. Als wir das Viertel ausgiebig erkundigt hatten sind wir am Meer entlang zurück nach Miraflores spaziert.
Wohin wir zum Mittagessen wollten, wussten wir dank der Netflix Serie „Streetfood Latin America“ schon seit Monaten. Also ging es ins „Al Toke Pez“ um das berühmte Combinado zu probieren. Ein Teller mit frittiertem Tintenfisch, Reis mit Meeresfrüchten und Ceviche, begleitet von einer leckeren Chicha Morrada. Die Serie hatte nicht zu viel versprochen. Es war eines der besten Essen, das wir in Peru hatten!
Auch den zweiten Tag in Lima haben wir mit guten Essen (wieder Combinado im “Al Toke Pez”, Churros von „Manolo’s“, einer kleinen Shoppingtour durch das in Klippen gebaute Einkaufszentrum Larcomar verbracht.

Außerdem haben wir noch Huaca Pucllana besucht. Eine alte Tonpyramide der Lima Kultur mitten in der Stadt. Vor 30 Jahren war der Komplex noch komplett unter Sand und Lehm begraben und wurde als Mountainbike Park genutzt. Inzwischen wurde der Teil, der nicht bereits mit Häusern bebaut wurde freigelegt und ist zu besichtigen. Die Mauern sahen aus wie ein riesiges Bücherregal. Die Bauweise soll wohl besonders erdbebenresistent sein. Der Eintritt kommt mit einer Führung und die war ganz nach unserem Geschmack. Die nette Dame, die uns die Geschichte der Lima Kultur näher gebracht hat, muss wohl deutsche Wurzeln haben. Die gute Frau ist mit einem Stechschritt ohne Rücksicht auf Verluste, durch die Pyramide geheizt. Ihr Schritt hat sogar fast Katha‘s Gehtempo in den Schatten gestellt. Die anderen Tourmitglieder hatten leider das Pech, dass sie die Erzählungen meist nicht mitbekommen haben. Bis diese zu uns aufgeschlossen hatten, war die nette Dame mit ihren Erzählungen schon fertig und ist zum nächsten Punkt marschiert.
Um 23.00 Uhr wurden wir dann vom Taxi abgeholt und zum Flughafen gebracht. Um 2.49 Uhr ging nämlich unser Flug.
25 Tage – 3 Flüge – 5 Nachtbusfahrten – 1 Taxi Pick Up Shuttle – 2 Zugfahrten und viele tolle Erlebnisse später hieß es:
Adiós Peru und Viva México Cabrones!

There is 1 comment
Ganz schön viel erlebt und gesehen 🙌🏼👍🏽
Auch ich kann jetzt etwas entspannter die Nachrichten schauen 😅 nachdem ihr Peru 🇵🇪 verlassen habt🤩
Weiterhin eine sichere Reise mit vielen tollen Erlebnissen😘